| Rezension / Buchkritik: Südliches Afrika abseits ausgetretener Pfade, ISBN: 978-3-939792-01-7 | |
| Veröffentlichung durch: | Allradler |
| Datum: | Oktober 2009 |
| Thema: | Buchtip 4x4 Magazin, Ausgabe Oktober 2009, S. 81 |
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Allradler, 4x4 Magazin, Ausgabe Oktober 2009, S. 81. Gabi Christa und Uwe Scharf waren wieder im südlichen Afrika unterwegs. Mitgebracht haben sie 208 Seiten Reiseerlebnisse, im Format ähnlich eines Tagebuches. Der Leser kann so hautnah die Reisen miterleben. Besonders interessant, auch für Reisende, die schon mal in Namibia waren, ist die Fahrt ins ehemalige Sperrgebiet Namib. Dort treffen Sie auf die höchsten Sanddünen der Namib. Einziger Wehrmutstropfen des Buches sind die Abbildungen, die leider nur in S/W abgedruckt sind. Tipp: Auf der Homepage www.sandneurosen.com finden sich
viele Bilder in Farbe! Allradler: Im Buch fällt auf, dass ihr mit einem deutschen Kennzeichen unterwegs seid, wie das? Gabi und Uwe: Bis Ende des Jahres 2000 waren wir noch mit einem klapprigen Nissan Sani mit südafrikanischer Zulassung in Afrika unterwegs. Seine Zuverlässigkeit wurde bedenklich und es war Zeit für ein anderes Auto. Damals waren die Fahrzeuge in Südafrika relativ teuer. So fiel die Wahl auf einen zwei Jahre alten Landrover TDI300 in Deutschland. Aus dem Autokauf heraus entstand das große Abenteuer „Transafrika“, die Durchquerung des afrikanischen Kontinents mit dem eigenen Fahrzeug samt Carnet de Passage und deutschem Nummernschild. Das Carnet de Passage erlaubt es einem für ein Jahr, das Auto in einem fremden Land zu belassen. Dann muss das Fahrzeug wieder ausreisen oder verzollt werden. In manchen Fällen kann das Carnet auch behördlich verlängert werden. Allradler: Wie lange brauch es eine Tour wie im Buch beschrieben zu organisieren? Gabi und Uwe: Die Planung an sich nimmt schon einige Zeit in Anspruch. Wir verlieren uns aber nicht in Details. Ein grober Richtungsfahrplan wird erarbeitet. Der Wagen muss gewartet werden und was an Ausrüstung benötigt wird, sitzt in Fleisch und Blut. Dazu gibt es aber auch eine Checkliste und wenn dann die letzten wichtigen Dinge eingeladen sind, geht es los. Wir wissen, was wir sehen wollen, und vieles ergibt sich auf der Reise von allein. So verweilen wir situationsbedingt mal hier mal dort etwas länger und sputen uns auch mal, wenn es zum Beispiel das Wetter erfordert. Allradler: Soll das Buch eine Botschaft transportieren? Gabi und Uwe: Afrika ist ein ergreifender Kontinent und es gibt immer wieder Neues oder Veränderungen zu entdecken. Der Blick soll sacht darauf gelenkt werden, aber nicht nur auf das Land und seine Geschichte, die traumhaften Gegenden und die unvergleichbare Tierwelt, sondern auch auf seine geprüften Bewohner, auf die Menschen und deren Alltag und Geschichten. Allradler: Was war das eindruckvollste Erlebnis der Sambiareise? Gabi und Uwe: Wie in der Antwort zuvor schon zum Ausdruck gebracht, waren es die einzigartigen Begegnungen mit den Menschen, der Natur und den Tieren. Interessant war für uns auch die Abwechslung zwischen der stillen Einsamkeit im Busch und der regen Betriebsamkeit unter den Menschen in Dörfern und Städten. Allradler: Lief alles glatt beim Wüsten-Diamantentrip? Gabi und Uwe: Wir hatten großes Glück mit dem Wetter und nur am letzten Tag einen Sandsturm. Aber an den Schubstreben der Forderachse waren die Buchsen ausgeschlagen und so geriet das Auto ständig bedenklich ins Schaukeln. Daran mussten wir uns gewöhnen. Aber nach einer gewissen Zeit wird man entspannter und das Ganze macht dann richtig Spaß. Allradler: Worin lag der besondere Reiz dieser Reise? Gabi und Uwe: Namibia haben wir schon sehr oft bereist, nur das Herzstück der Wüste Namib wurde ausgespart. Das Sperrgebiet 2 darf nur durch einen Konzessionär befahren werden. Den Anreiz, einen Teil dieses noch völlig unbekannten, faszinierenden Gebietes zu besuchen, verspürten wir schon lange. Die Tour führte von Lüderitz möglichst nahe entlang des Atlantiks nach Walfish Bay. Sechs Tage Faszination Wüste. Inmitten dieser kargen Gegend wurden damals im ehemaligen Deutsch-Südwest Diamanten gefördert. Diese Relikte deutsch-kolonialer Vergangenheit haben wir besucht. Allradler: Wo geht die nächste Reise hin? Gabi und Uwe: Die Wüste Namib erstreckt sich vom Südafrikanischen Northerncape weiter bis nach Südangola. Ende des Jahres 2009 werden wir wieder in der Wüste Namib unterwegs sein, so weit es geht von Süden nach Norden. Allradler: Danke für das Interview. Südliches Afrika abseits ausgetretener Pfade D € 14,90 ISBN 978-3-939792-01-7 |
| Hamburger Morgenpost 14.10.2009 | Heilbronner Stimme, 24.10.2009 | PNP Passauer Neue Presse, 11.01.2010 |
| Allgäuer Zeitung 09.12.2009 | Allradler 4x4 Magazin, Oktober 2009 | Amazon, 07.10.2009 |
| Weiter infos unter http://www.sandneurosen.com |