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Diashow Kalahari 2016

 

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Kalahari,

Kgalagadi Transfrontier Nationalpark,

gute 1000 km von Kapstadt.

Stille, Wolken, Sonne, wunderschöne Sonnenauf- und Sonnenuntergänge.

Regenwolken, deren Tropfen nie den Boden erreichen.                                         

Trockenheit, Staub, vereinzelt grüne Pfannen.

Kameldornbäume, Dornengestrüpp; zarte Blumen und Blüten, die ein paar Wassertropfen ergattert haben.

Roter Sand, heller Sand, Dünenlandschaft und Weite.

Erdhörnchen, Erdmännchen, Fuchsmütter mit ihren süßen Jungen; Schakalfamilien.

Oryxantilopen, Springbockgruppen, Steinböckchen, Gnus, Kudus, Kuh- und Elandantilopen.

Straußenfamilien, balzende Riesentrappen, Sekretäre, Adler, Falken, Bienenfresser, Perlhühner, Frankolins, Geier, zarte Singvögel, Tauben.

Wildkatze, Ginsterkatze, Geparden, Löwen - groß und klein.

Hyänen, Löffelhunde....

Geckos, deren "Lachen" die Nacht einläutet; Zikaden, deren "Gesang" einen Tinitus fördern.

Wir und die Natur, sonst nichts.

Sandhosen fegen über die Weiten; brütende, lähmende Hitze am Tag läßt alles Leben Schatten suchen. Nur die frischgeschlüpften Schmetterlinge paaren sich sofort, um danach gleich wieder zu sterben.

Durst, Trägheit, Warten auf Kühle, vielleicht auch Regen. In der Sonne liegende Tierkadaver mumifizieren, Spuren von großen Katzentatzen verwehen im heißen Wind.

Nachts Löwengebrüll, ganz in unserer Nähe; Hyänen schleichen sich an den Wassertopf, Eulen gehen auf Jagd und Springhasen fliehen vor dem Schein der Taschenlampe. Nachts erwacht das Leben, Jäger und Gejagte um uns herum.

Und dann taucht am Tag wieder das "Unwesen" Mensch auf. Südafrikaner (weiß) rücken mit vollem Equipment an...und bedienen sich ganz ungeniert an den Wasserlöchern der Tiere. Wie krass. Und sie toppen alles, indem sie Verbotsschilder ignorieren, umstoßen und sich mit Vollgas in die Löwenfamilien drängen. Was geht in diesen Köpfen vor? Ist das alles noch steigerungsfähig? Wie krank muß das Hirn sein?

Ranger sehen wir keine, sie hocken am Parkeingang in ihren schattigen Hütten.

Highlight: die Jagd zweier Löwinnen, die in kürzester Zeit ein Gnu töten. Danach Ruhe. Geier und Schakale versammeln sich, aber der Vorrang gehört den Löwen.

Trotz Hitze und Trockenheit, die Tiere sehen gut genährt aus. Löwe, Schakal, Fuchs, Strauß...alle führen Jungtiere.

Alles dreht sich um Futter und Wasser. Lebensfreude, wo beides vorhanden ist. Gnus wälzen sich im Staub und rennen vor Übermut; Springböcke vollführen wahre Kunstsprünge; Fuchs- und Schakaljunge balgen schon in den frühen Morgenstunden, Löwenkinder versuchen, Bäume zu erklimmen.

Und wir sind Zuschauer dieser wunderbaren Szenerie.

 

Sonne,

weit über 45 Grad,

9-10 Stunden Warterei, um nach dem morgendlichen GameDrive zum abendlichen

zu starten.

Individuelle Wanderungen sind in den Parks nicht erlaubt, Geduld, viel Muße

und Sitzfleisch sind erforderlich.

Lähmende Hitze, Trägheit, kaum Schatten.

Kleine Plagegeister, die auch uns zusetzen.

Geier, die die Aufwinde von Sandhosen nutzen, um in den Himmel zu steigen.

Sie sind die einzigen, die in Bewegung sind.

 

Und dann werden die Schatten länger;

Erdhörnchen flitzen umher, die Riesentrappen beginnen mit ihrer abendlichen Balz.

Schakale, Springböcke, Gnus und Scharen von Vögeln besuchen das Wasserloch.

Erstes Löwengebrüll.

Am Himmel verdunkeln sich die Quellwolken,

vereinzelt Regenschauer, Blitze zucken

am Horizont.

Die Luft wird kühler, das Flimmern verschwindet

Goldgelbes Licht legt sich über die Pfanne.

Zeit für unsere abendliche Runde...

DURCH EIN KLEINES PARADIES.  

 

Kgalagadi Transfrontier Park,

Afrikas erstes, länderübergreifendes Schutzgebiet,

zwischen Botswana und Südafrika.

Keine Grenzbarrieren zwischen den Ländern,

die Tiere können sich ungehindert im gesamten Park bewegen.

Der Tierbestand ist natürlich. Es wurden/ werden keine Tiere (wie in anderen Parks)

 „neu“ angesiedelt, um den Besuchern jede afrikanische Tierart präsentieren zu können.

Das Wetter bestimmt das Erscheinungsbild der Landschaft.

Regen, sattes Grün, viele Tiere.

Trockenheit, Hitze, kein Grün, der Tierbestand reduziert sich auf ein Minimum.

Und doch hat jede Zeit ihren ganz eigenen Reiz.

 

Es ist zu hoffen, daß es noch lange so bleibt,

jeder Besuch ein einmaliges und besonderes Erlebnis ist,

die Besucher sich an die Grundregeln halten und Natur

Natur sein lassen.

Denn was gibt es Schöneres, als diese kleinen Paradiese entdecken zu können

und gleichzeitig ein Teil von ihnen zu sein?

 

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