Unsere
nächste Tour 2007:
Das Fahrzeug steht in Kapstadt und gilt mit einem Carnet de Passage als
vorübergehend eingeführt. Dieses Carnet muss jedes Jahr erneuert werden. So kann
man bei der Zollbehörde in Johannesburg eine Verlängerung für das
dann neue Carnet beantragen oder man fährt das Fahrzeug aus der Südafrikanischen
Zollunion (Südafrika, Botswana, Namibia, Lesotho und Swasiland). Das heißt für
uns Angola, Sambia, Simbabwe oder Mosambik.
Die Carnetverlängerung für 2007 planen wir im November mit der Ausreise nach Simbabwe.
Uwe hat im Januar 2007 am Landy einiges geschraubt, da die letzte Reise 2006, "Abseits ausgetretener Touristenpfade" einen gröberen Verschleiß nach sich gezogen hat. Das Radlager hinten rechts und die dazu gehörende Steckachse mussten ausgetauscht werden. Weil es an der Zeit war hat Uwe den Steuerriemen auch gewechselt. Die neuen Solarpanele haben einen perfekten Platz bekommen. Auf den Kisten auf dem Dach sorgen sie für die Stromversorgung des Kühlschrankes völlig unabhängig davon, ob wir das Auto bewegen oder nicht. Vorbei sind die Stunden der flüssigen Butter und des warmen Bieres, wenn wir mal zwei Tage an einem Platz stehen. Also viele Stunden fruchtbare Garagenarbeit, aber eben auch notwendig.
Es werden zwischen 4 und 5 Wochen Reisezeit eingeplant. Simbabwe ist für uns ein unbeschriebenes Blatt und wir sind nach wie vor sehr spontan. Das heißt wir beißen uns an keiner geplanten Route fest.
Die Routenplanung ist abhängig von der Regenzeit
1.
Falls der Regen in Botswana schon eingesetzt hat, werden wir entlang der Ostküste Südafrikas und durch den Krügernationalpark nach Simbabwe reisen.
Der Gonarezhou Nationalapark wäre die erste Station auf dem Weg nach Great Zimbabwe. Weiter im Nordosten befindet sich der Nyanga Nationalpark. Ein Gebirgszug bildet die natürliche Grenze zu Mosambik. Auf den Fotos im Reiseprospekt erscheint dieses Östliche Hochland grün und waldreich.
Über Harare erreichen wir den Mana Pools Nationalpark im Norden des Landes, ab hier folgen wir den Lake Kariba nach Süd- westen. Im Westen des Landes befindet sich der Hwange National Park. Hier werden wir dann die Entscheidung treffen auf welchem Weg wir nach Südafrika zurückfahren.
Über den Osten von Botswana, also über Francistown und Gaborone nach Südafrika und hier über Upington nach Kapstadt
Oder wir bleiben in Simbabwe und fahren über Bulawayo. Das würde dann noch einen Besuch bei den Ruinen von Regina, Dhlo Dhlo und Natale bedeuten. Die Ausreise nach Francistown in Botswana wäre hier passend und die Rückfahrt ans Kap wie schon geschildert.
2.
Falls es bis Anfang November in Botswana noch nicht viel geregnet hat planen wir die Anreise nach Simbabwe über Botswana.
Da wir den Makgadikgadipans und Kubuisland immer noch einen Besuch abstatten wollen.
Über Kazungula würde dann die Einreise nach Simbabwe erfolgen.
Die Reise wird dann in umgekehrter Reihenfolge stattfinden.
Kazungula ist ein sehr guter Ausgangspunkt um nach den Viktoriafalls einem Abstecher in den Hangwe National Park zu machen. Im Anschluss daran führt die Reise nach Norden entlang dem Lake Kariba bis zum Mana Pools Nationalpark.
Dann entscheidet der Faktor Zeit ob wir weiter nach Osten fahren um den Nyanga Nationapark zu besuchen. Ein Gebirgszug bildet die natürliche Grenze zu Mosambik. Auf den Fotos im Reiseprospekt erscheint dieses Östliche Hochland grün und waldreich.
Ist die Zeit schon knapp führt uns der Weg durch das Landesinnere über Harare mit dem Ziel Great Zimbabwe.
Ist die Zeit aus unerfindlichen Gründen mehr als knapp, halten wir uns westlich von Harare und besuchen in der Nähe von Bulawayo die Ruinen von Regina, Dhlo Dhlo und Natale.
Die Rückfahrt an das Kap der Guten Hoffnung kann wie oben beschrieben durch Botswana erfolgen oder nach einem Besuch im Krügernationalpark entlang der Südafrikanischen Küste.
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