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Botswana |
Unser
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unsere sehr kurze Tour durch Botswana |
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| Die Kanzungulafaehre bringt uns ueber den Zambesi nach Botswana. Das geht auch alles ganz fix und wir werden fuer 40 DM zusammen mit zwei weiteren PKW und einem LKW ueber den Zambesi geschifft. Bei einer Fahrzeit von gerade mal 3 Minuten schon ein erklecklicher Batzen Geld. Die Brummis stehen in einer langen Schlange. Auf die Frage wie lange sie wohl warten muessen, kommt die schulterzuckende Antwort 3 Tage, vielleicht 4. Die meisten haben ein Suedafrikanisches Kennzeichen und sind voll gepackt. Am Steuer der gigantisch langen Laster sitzen meist schwarze Afrikaner. Es hat immer nur ein Laster dieser Groesse auf der Faehre Platz. Der Zambesi und die Faelle sind von Viktoriafalls aus gut zu besuchen. 550.000 m³ Wasser rauschen pro Minute in die Tiefe. Livingston, der Entdecker der Faelle hat sie Donnernder Rauch genannt. Er war damals mit seinen Helfern alleine hier, heute ist die Gegend als touristische Hauptattraktion bis aufs letzte vermarktet. Allerdings war Livingston schon am 16. November 1855 als erster Weisser an den groessten Wasserfaellen. Mit 1,5 km Breite und 100 m Tiefe donnert der Zambesi in die Tiefe. Der Teil an Wasser, welcher fuer die Stromgewinnung zuvor abgezweigt wird, faellt da kaum ins Gewicht. | ||
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| Von deutschsprechenden Namibiern (er emigrierter Schwabe) erfahren wir, dass heute um 15 Uhr noch ein Konvoi durch den Caprivistreifen geht. Das koennten wir schaffen und damit haetten wir dann auch Zeit gespart. In Botswana werden wir erst wieder zur Kasse gebeten. Fuer weitere 40 Rand ist das Auto versichert. Dann beginnt das Zittern um die in Sambia erworbene Trommel. Felle duerfen nicht importiert werden. Die Trommel ist mit Fell bespannt und darf eigentlich nicht nach Botswana einreisen. So gut es geht bedecken wir das gute Stueck mit Tuechern und hoffen darauf, das der Kontrolleur unsere Kueche interessanter findet. Vor Kasane muessen wir in die Desinfektionskuhle einbiegen. In einer Schale auf einem getraenkten Lappen hat sich jeder Reisende die Schuhe in Desinfektionsmittel abzutreten. Leicht grinsend unterziehen wir uns auch dieser Prozedur und steuern anschliessend den Landy durch die braune Bruehe. Die Trommel bleibt unbeachtet. Wir tauschen Geld und tanken, da der Diesel hier wieder billiger ist als in Namibia. 207 Liter Diesel fuer 85 $ plus 40 Rand Versicherung, das muesste einige Zeitlang reichen. Dann fahren wir durch den Chobe Park auf der Transitstrecke und obwohl derzeit die groesste Mittagshitze ist, sehen wir zwei Giraffen die von den hohen Akazien frische Triebe naschen. Der Chobefluss fuehrt Hochwasser und viele Baeume stehen in den Fluten. Botswana hat eine Flaeche von 582.000 km² und 1.373.000 Menschen leben hier. Die Eintrittspreise in die Nationalparks sind im Verhaeltniss teuer. Der Tierreichtum und die landschaftliche Schoenheit machen aber einiges wett. Botswana gehoert neben Namibia, Lesotho und Swaziland auch zur Suedafrikanischen Zollunion. Die knapp 60 km bis Ngoma und der Grenze zu Namibia sind flott zu fahren. Ebenso flott reisen wir aus Botswana aus und in Namibia ein. | ||
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