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Malawi

Unser Buch zu dieser Tour.
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Jeder Tag hat seine eigene Farbe, seine eigenen Menschen und seine eigene Landschaft. So ist es auch in Malawi. Es ist ein Land voll Harmonie und wir geniessen jeden Tag.
 

unsere Route durch Malawi

 

 
Am 17. Mai 01 reisen wir in Malawi ein. Beim Schwarzgeld tauschen vor der Grenze heisst es  Vorsicht walten lassen. Die Kurse schwanken beachtlich. Mit einer Flaeche von 118.484 km²ist Malawi das kleinste Land auf unserer Afrikadurchquerung. Mit 9.085.000 Einwohnern aber sehr dicht besiedelt. Im Vergleich dazu Namibia mit einer Flaeche von 824.292 km² und 1.700.000 Einwohner. Die regenfreie Zone ist erreicht und die klimatischen Bedingungen werden besser. Wir geniessen Sonne und Waerme.

 

 

Der Malawisee mit 23.320km² ist der drittgroesste See in Afrika und zum Weltkulturerbe ernannt. Der Strassenzustand ist entweder sehr gut oder sehr schlecht. Zwischen Mzuzu und Lilongwe finden sich auf 1.500 Meter ueber Meer grosse bewaldete Gegenden. Der Holzeinschlag erfolgt noch mit Saege und Axt, wie auf den Aeckern muessen die Menschen hier koerperlich schwer arbeiten. Nichts desto trotz, sind die Bewohner aeusserst freundlich. Als Transportmittel fuer fast alles, dient der Kopf oder das Fahrrad. Nicht einen Esel haben wir im Land gesehen. Wir verbringen schoene Tage und fahren gemuetlich von einer Bucht zur naechsten. Die Menschen, wo immer wir sie treffen, egal um was es geht sind hilfsbereit ohne unbedingt ein Trinkgeld fuer die Beantwortung einer Frage zu erwarten. Malawi ist schon ein schoenes Stueck Urlaub fuer uns.

 

Das Livingstonia Hotel, sehr feudal, bietet auch uns "Weitgereisten" einen herrlichen Campingplatz am See. Den Tipp moechten wir geben, da es unzaehlige Camps am See gibt. Hier war es klasse und die paar Kwacha mehr haben sich gelohnt. Sonntag, den 20. Mai 2001 verbringen wir am Salinga Bay, die vielleicht schoenste Bucht vom See, der eigentlich bis zum Horizont reicht und so den Eindruck eines Meeres vermittelt. Wobei anzumerken ist, der See gilt als  Billharziose verseucht. Baden gehen ist jedem seine eigene Entscheidung. Der Abschied von Malawi ist nahe. In der Hauptstadt Lilongwe gibt es einige grosse Industriebetriebe, mehrere Hotels, die Moeglichkeit ins Internet zu gehen und natuerlich verschiedene Einkaufsmoeglichkeiten. Ruhig und gemuetlich, eine weitlaeufige Stadt. Die Strasse zum Grenzuebergang nach Sambia ist gut und bietet wenig Spektakulaeres. Verschiedene Strasssenhaendler bieten allerlei Kurioses zum Kauf.  Unseren Landy gibt es in einer originalgetreuen Schilfrohrausgabe. Ueber den Preis laesst sich auch hier reden, tauschen kommt auch gut an. Das Gras ist links und rechts der Strasse sehr hoch und somit die Aussicht beschraenkt. Schnell sind wir an der Grenze und passieren mit dem ueblichen Prozedere die Kontrollen. Es sind nur wenige Kilometer zur Ortschaft Chipata in Sambia.
 
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